Gründungsmitglieder:
Augusta Rettich, Frieda Lang,
Maria Engstler, Lydia Jäger und Emilie Merz
Heute Bestehen die
Alt-Stockacherinnen aus über 70 aktiven Mitgliedern ...
... und sind ein fester Bestandteil der Stockacher Fasnacht.
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Unsere Entstehung
Die Alt-Stockacherinnen
sind eine Frauengruppe der Stockacher Fasnacht und besteht seit
1934.
Bis 1933 war es den
Frauen nicht möglich aktiv an der organisierten Fasnacht
teilzuhaben. Dank der Initiative des damaligen Narrenrichters
August Rettich wurde die Tradition von der Männerdomäne befreit.
Er setzt neue Akzente in der Stockacher Fasnacht und bereichert
diese um die erste Weibliche Fasnachtsfigur. Leicht machten sich
die Verantwortlichen diesen Schritt nicht. Die Figur sollte
einen Bezug auf Stockachs Vergangenheit haben, optisch
ansprechend sein und dabei in das Gesamtbild passen.
Mann erinnerte sich,
dass Stockach lange Zeit zu Vorderösterreich gehörte und kam auf
die Idee, die damals getragene Bürgerinnentracht als
Fasnachtsfigur zu wählen. Die Idee wurde Wirklichkeit und die
Alt-Stockacherinnen wurden geboren, eine Tracht speziell für die
Stockacher Fasnacht.
Am 4.Februar 1934
wurden sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Wichtige Daten in unserer Entwicklung
Die
Gruppe zählte bei der Gründung 5 Alt-Stockacherinnen und besteht
heute aus über 70 aktiven Mitgliedern. In den ersten Jahren des
Bestehens war die Gruppe nur ein loser Zusammenschluss.
1948
Mit
wachsender Mitgliederzahl wurde es im Jahre 1948 notwendig, dass
eine Führungsspitze die Belange der Alt-Stockacherinnen
koordinierte.
1960
Im
Jahre 1960 wurde die Leitung erstmalig eine Gliederungsführerin
übertragen. Somit waren die
Alt-Stockacherinnen die erste weibliche Gliederung des Hohen
Grobgünstigen Narrengerichts zu Stocken. Aus den Reihen der
aktiven Gerichtsnarren pflegt ein Verbindungsmann den intensiven
Kontakt zur Gruppe.
1976
1976
wurden die Satzungen geschaffen und die Verleihung einer Brosche
für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft eingeführt. Wenig später
wurde sie auf 20 Jahre herabgesetzt.
1981
Im
Jahre 1981 wurde das Probejahr für Bewerbungen in die Satzung
aufgenommen. Die Probezeit ist die Möglichkeit für beide
Parteien, zu Prüfen, ob einer aktiven Mitgliedschaft nichts mehr
im Wege steht.
1995
Die
Alt-Stockacherinnen änderten 1995 ihre Satzung und wurden ein
gemeinnütziger Verein mit dem Zweck zur Förderung und Pflege der
traditionellen Stockacher Fasnacht. Aus einer losen Vereinigung
hat sich eine Gliederung des Narrengerichts entwickelt, die mit
großem Eifer und Idealismus zum Gelingen der Stockacher Fasnacht
beiträgt.
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